Stadt- und Bergbaumuseum Staßfurt: Entdeckung des Kalisalzes

Beschreibung
## Kurzbeschreibung
Hier wurde Weltgeschichte geschrieben: Ein Zufallsfund machte Staßfurt zum Pionier des Kalibergbaus. Am Ende der Entwicklung voller Dramatik steht der Staßfurter Stadtsee.
## Beschreibung
Gesucht hatte man Speisesalz, gefunden wurde Kalisalz. Bis zum Ersten Weltkrieg hatte Staßfurt das Weltkalimonopol inne. Der Abbau ging jedoch mit massiven Bodensenkungen und letztendlich dem Verlust eines großen Teils der mittelalterlichen Altstadt einher. Da die Erdbewegungen bis heute anhalten, war eine Neubebauung des Zentrums nie möglich. Die langjährige Wunde konnte erst im Rahmen der Internationalen Bauausstellung geschlossen werden. Seit 2010 bedeckt der Stadtsee die anders nicht nutzbaren Flächen der ehemaligen Altstadt und gibt Staßfurt gemeinsam mit den umgebenden Parkanlagen seine Mitte zurück.
Stadt- und Bergbaugeschichte gehören hier also eng zusammen. Beides wird im historischen Salzgrafenhaus in der Dauerausstellung und wechselnden Sonderausstellungen eindrucksvoll präsentiert. Imposant sind die originalen Großgeräte, die einst für die Arbeiten über und unter Tage eingesetzt wurden und heute auf der Freifläche des Museumshofes Bergbaugeschichte vermitteln.
## Parkplatzinformationen
Kostenfreie Parkplätze gibt es am Bahnhof in der Gollnowstraße, etwa 250 Meter entfernt.
## Anreiseinformationen
Von der A14 erreichst du Staßfurt von der Abfahrt Staßfurt über die L73 und folgst der Beschilderung in Richtung Zentrum.
## Öffentliche Verkehrsmittel
Vom Bahnhof Staßfurt sind es 250 Meter Fußweg zum Museum.
## Gebühren
Erwachsene: 2,00 Euro
Ermäßigt: 1,00 Euro
Familienkarte: 4,00 Euro
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